Drucken

 

Leipzig (Stephan Baum) Zuletzt Döbeln, nun die Leutzscher Füchse aus Leipzig. Das Restprogramm der Postler in der laufenden Saison hat es schon in sich, wenngleich das Ergebnis auch diesmal nicht überrascht. Bereits das Hinspiel ging gegen den Tabellendritten der Oberliga Mitte mit 4:9 verloren und so waren die Thüringer auch diesmal klarer Außenseiter.

Von Anfang an liefen die Gäste einem Rückstand hinterher. Nach 0:2 gelang erst der Paarung Andreas Alesi / Steffen Wagner der Anschlusspunkt in den Eingangsdoppeln. Danach glich Tomasz Piekarek gegen den Spitzenspieler der Füchse, Mark Simpson, noch einmal aus, doch dann zogen die Gastgeber mit 4 Einzelpunkten in Folge davon (2:6 der Zwischenstand aus Sicht des Post SV). Erst im letzten Spiel der ersten Einzelrunde gelang Steffen Wagner ein weiterer Punktgewinn zum 3:6.

Zu Beginn des 2. Durchgangs war es dann Krzysztof Strzakowski, der ebenfalls gegen die Nr. 1 der Gastgeber, Mark Simpson, gewinnen konnte und damit auf 4:6 verkürzte. Doch den Sachsen gelang es noch im Spitzenpaarkreuz den Zeulenrodaer Zwischenspurt zu unterbinden und so blieb es beim 3-Punkte-Rückstand für den Post SV (4:7 der Zwischenstand). Wie schon im ersten Einzeldurchgang war für Fabian Jost und Andreas Alesi im mittleren Paarkreuz nichts zu gewinnen und so geht die 4:9 Niederlage auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.

Zwei Spieltage vor dem Saisonende hat der Post SV noch 3 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Will man sich nicht auf die Schützenhilfe der anderen Klubs verlassen, so sollte am kommenden Wochenende in Gornsdorf noch einmal gepunktet werden. Das Hinspiel war hart umkämpft und endete Unentschieden. Mit der Wiederholung dieses Punktgewinns würde man aus eigener Kraft den Klassenerhalt sicherstellen. Am letzten Spieltag gastiert dann noch der verlustpunktfreie Spitzenreiter vom SSV 07 Schlotheim in Zeulenroda. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass die Rand-Erfurter auch diese Begegnung gewinnen werden.

 

Punkte für Post:

Krzysztof Strzakowski 1,0
Tomasz Piekarek   1,0
Andreas Alesi       0,5
Steffen Wagner        1,5

 

Steffen Wagner gewann neben seinem Doppel an der Seite von Andreas Alesi auch sein Einzel gegen Marian Schmalz.